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<pre>Ã„hnlich desolate Leistungen der Hintermannschaft hatten sich schließlich durch die gesamte Hinrunde gezogen — und auch die ersten Vorstellungen des neuen Jahres ließen kaum erahnen, dass Werder am Beginn einer in der Summe noch immer großartigen zweiten Saisonhälfte steht.  <p> Dabei hat es die weiterhin auf dem fünften Platz verharrende Werkself nur dem direkten Duell zwischen Hoffenheim und Dortmund zu verdanken, dass der Sprung in die Top 4 noch immer aus eigener Kraft zu schaffen ist — im Kraichgau geht sich die Konkurrenz gegenseitig an die Gurgel.  <p>  Die Fuggerstädter können auf eine überaus positive Bilanz gegen die SGE zurückblicken. Lediglich in einer einzigen Partie hat der FCA gegen die Hessen den Kürzeren gezogen. <p> Das Jahr 2017 war wohl eines der turbulentesten in der Vereins-Geschichte von Borussia Dortmund — Fan-Ausschreitungen, Bomben-Attentat, Triumph im DFB-Pokal, Siegeslauf, Pleiten-Serie, Trainer-Wechsel. <p>  Ein Aufsteiger empfängt den Tabellendritten mit der besten Defensive — ob es zwischen dem VfL Bochum und dem SC Freiburg am kommenden Samstag so eindeutig wird, wie es auf den ersten Blick erscheint?  </pre>


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<pre>Erst ein strittiger Elfmeter brachte den Ausgleich der Schalker, doch nur Sekunden vor Schluss sorgte Daniel Ginczek mit einem Flachschuss für den 2:1-Siegtreffer — ein Erfolg, mit dem wohl nur wenige gerechnet haben.  <p> Zwar siegten die Schwaben bei der letzten Begegnung auswärts in Dortmund mit einem sensationellen 5:1, damals steckte der BVB aber auch gehörig in der Krise.  <p>  Schon allein dank des ausnahmsweise einmal vollständig zur Verfügung stehenden Kaders kosten die Bayern die Englischen Wochen in vollen Zügen aus; bis zum Anpfiff gegen Hoffenheim dürfte mit Franck Ribery selbst das einzige kleine Sorgenkind seine muskulären Probleme überwunden haben. <p> Nachdem die Heimstätte des FC Bayern zuletzt den Unglücks-Sieg in der Champions League zu sehen bekam, wird am Samstag somit eine große emotionale Trendwende anvisiert, die verständlicherweise nur bei einem standesgemäß deutlichen Erfolg als vollendet angesehen werden kann. <p>  Da es jedoch überhaupt erst eben jenem Walpurgis gelungen war, die Lebensgeister des FC Ingolstadt aufzuwecken, dürfte dessen mangelnde Routine allenfalls das Fass zum Überlaufen bringen — auch im Falle der Oberbayern hat wohl bereits der im letzten Sommer zu beklagende Abgang des Aufstiegstrainers den folgenden Niedergang besiegelt.  </pre> 


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<pre> Während Gladbach daheim topaktuell die beste Serie seit über drei Jahrzehnten errichtet, könnte es jenseits des Borussia-Parks praktisch gar nicht mehr schlechter gehen — vor 14 Tagen stellten sich selbst die Alles-Verlierer aus Hannover als ein zu starker Gastgeber heraus.  <p> Die Rückrunden-Bilanz von 4 Siegen, 3 Unentschieden und 6 Niederlagen lässt es als geradezu wundersam erscheinen, dass überhaupt noch internationale Träume am Rheinufer blühen — immerhin sprang selbst in der besseren ersten Saisonhälfte „nur“ der 7. Platz heraus.  <p>  Nach dem souveränen 4:1-Sieg im Topspiel in Frankfurt beträgt der Rückstand von Leverkusen auf die Bayern weiterhin acht Punkte. Der Werkself bleibt nichts übrig, als weiter ihre Hausaufgaben zu machen und auf Ausrutscher des FCB zu hoffen. Im bislang letzten Heimspiel waren die Münchner zu Gast und es gab eine Nullnummer. Die zehn Pflichtspiele in der BayArena davor konnte Bayer alle gewinnen. <p>  Der Ungar ist gegen den 47-Jährigen nach drei Partien noch ohne Punktverlust und konnte die letzten beiden Begegnungen mit Bayer 04 für sich entscheiden. <p>  Die Wettfreunde gehen aber davon aus, dass es diesmal für die Augsburger nichts zu holen gibt. Die Bayern sind mental zu sehr im Hoch und Heynckes viel zu ehrgeizig, um jetzt die Zügel schleifen zu lassen.  </pre>


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<pre> Laut den Bundesliga-Quoten wird es für Schalke in München nichts zu holen geben.  <p> Das liegt insbesondere an der schwachen Auswärtsbilanz der „Nullfünfer“ aus dem Vorjahr. In der vorigen Saison gelangen dem FSV nämlich nur zwei Siege in der Ferne — nach dem SC Freiburg (1) die zweitwenigsten in der gesamten Liga.   <p> Der DFB-Pokal war es auch, in dem die letzte Begegnung zwischen Darmstadt und dem HSV stattgefunden hat. Dieses Spiel datiert allerdings 28 Jahre zurück (07.03.1987) und lässt daher keinerlei Rückschlüsse für die kommende Bundesliga-Partie zu. <p>  Allein schon das auf dem Gladbacher Acker verbuchte Torschussverhältnis von 8:28(!) lässt erahnen, dass vor Wochenfrist nicht unbedingt der besseren Mannschaft der Sieg beschieden war — unter dem Strich trug aber sicherlich gerade auch dieser Big-Point zu weiteren Selbstvergewisserung bei.  <p> Seither ist die Bayer-Elf gegen die Dortmunder in der heimischen BayArena ohne Dreipunkter. In neun Spielen erreichten die Rheinländer fünf Remis und mussten gleich vier Mal als Verlierer vom Rasen.  </pre>


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<pre> Am vorigen kam jedoch der langersehnte Befreiungsschlag. Gegen den Tabellenletzten Fortuna Düsseldorf feierte Werder Bremen den ersten Sieg seit anderthalb Monaten.  <p> Seit mittlerweile zehn Spielen ist Bayer Leverkusen in der Bundesliga ungeschlagen. Eine Marke, die weder Bayern München, Borussia Dortmund oder Vize-Meister RB Leipzig zu bieten haben.  <p>  So mancher Konkurrent hat angesichts der bayerischen Dominanz bereits verbal das Handtuch geworden. <p>  Im Falle einer Niederlage wäre hingegen Feuer am Dach, denn dann hätten die Dortmunder bereits mehr als doppelt so viele Zähler auf dem Konto wie die Schmidt-Truppe. Angesichts der hohen Ansprüche in Leverkusen ist das nach fünf Spieltagen Erreichte deutlich zu wenig.  <p> Leverkusen hat mit dem Sieg gegen Stuttgart auf die Siegerstraße zurückgefunden und einen Befreiungsschlag landen können.  </pre>


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